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23. Mai 2019 - Cloppenburg, Lindern, Oldenburg, Damme-Rüschendorf, Vechta und Wilhelmshaven

Wir wollen Berge versetzen

72-Stunden-Aktion gestartet

Um 17.07 Uhr fiel überall im Oldenburger Land der Startschuss für die Aktion „Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“. Vom 23. bis 26. Mai engagieren sich tausende junge Menschen drei Tage für ein soziales Projekt in ihrer Nähe. Wege pflastern, Autos waschen, Renovierungen, Entrümpelungen, Bau von Insektenhotels oder die Pflege von Außenanlagen – der Bandbreite der Aktionen sind kaum Grenzen gesetzt. Welche Aufgabe die Gruppen konkret bekommen, erfahren sie teilweise erst zu Beginn der Aktion. Mitmachen können nicht nur Gruppen aus den katholischen Jugendverbänden, sondern auch Schulklassen, Jugendeinrichtungen und andere Gruppen.

Gruppenbild mit Weihbischof

Weihbischof Theising mit Organisatoren der Aktion und der Ellenstedter Pfadfindern

Steine mit Wünschen

Beim Wortgottesdienst sollten alle auf einen Stein schreiben, womit sie die Aktion unterstützen können

Eröffnet wurde die Aktion mit einem Wortgottesdienst und der Segnung einzelner Aktionsgruppen zeitgleich in Cloppenburg, Lindern, Oldenburg, Damme-Rüschendorf, Vechta und Wilhelmshaven. In Vechta kam Weihbischof Wilfried Theising zu den jungen Leuten - die meisten von ihnen Pfadfinder der DPSG Ellenstedt. Er freue sich sehr, mit ihnen die Eröffnung feiern zu können, sagte Theising. Den Jugendlichen wünschte er viel Spaß und gute Erfahrungen in den nächsten Tagen. „Wir wollen Berge versetzen und Taten sprechen lassen“, drückte Peter Stromann aus dem Organisationskomitee die Haltung aller aus.

Mit den angemeldeten Zahlen zeigten sich die Oldenburger BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend)-Referenten zufrieden. 58 Gruppen mit 1.800 Teilnehmern zwischen Damme und Wilhelmshaven hätten sich im Oldenburger Land angemeldet - soviel wie noch nie, erklärte Matthias Sierp. 2013, als die Aktion das erste Mal bundesweit durchgeführt worden war, waren es noch 53 Gruppen mit 1.300 Teilnehmern gewesen. Bundesweit haben sich ca. 85.000 Jugendliche in 3.300 Gruppen angemeldet, ein leichter Rückgang zur Aktion 2013. Da seien es 90.000 gewesen, erklärte Mareike Thieben von der Bundesgeschäftsstelle des BDKJ. Tatsächlich hätten sich dann aber ca. 170.000 junge Menschen beteiligt. Wie viele es in diesem Jahr werden, können die Verantwortlichen erst in einigen Tagen sagen.

Ihren Ursprung hatte die 72-Stunden-Aktion übrigens 1993 im Oldenburger Land genommen. 1.000 Mitglieder der Katholischen Landjugend hatten sich damals beteiligt. Heute hat sich diese Oldenburger Idee nicht nur bundesweit, sondern auch international verbreitet. 31 Gruppen haben sich aus Österreich und einigen südamerikanischen Ländern angemeldet.

Die Ellensteder Pfadfinder mussten nach dem Segen von Weihbischof Theising gleich los. Ihre Aufgabe: Das Insektenhotel und Bänke neben ihrem Pfadfinderheim renovieren.

Der BDKJ Landesverband Oldenburg ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände im Oldenburger Land. Er ist zuständig für die Vertretung von über 11.000 Jugendlichen und liegt im niedersächsischen Teil des Bistums Münster. Dieser erstreckt sich von Damme bis Wangerooge. Der BDKJ setzt sich ein für die Interessen der vielen ehrenamtlich aktiven Jugendlichen und vereint dabei die unterschiedlichsten Jugendverbände.

Ludger Heuer