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16. August 2018 - Oldenburg

Zeltlager-Kassler schlägt das von Oma

78 Kinder der KJO verbringen letzte Sommerferienwoche in Lorup

Die letzte Sommerferienwoche stand für 78 Kinder und Jugendliche aus dem Oldenburger Land ganz im Zeichen von Sommer, Sonne und Zeltlager. Die 7 – 15 jährigen tauschten ihr Bett gegen die Luftmatratze und machten sich für eine Woche auf den Weg ins emsländische Lorup, wo sie auf dem dortigen Zeltplatz ihr Quartier aufschlugen. Sowohl die Erstlinge als auch die Zeltlager-Erfahrenen konnten ein vielseitiges Programm erleben.

Die pralle Sonne konnte dem Spaß nichts anhaben. Reichlich Trinkpausen wurden zwischen den Spielen eingelegt und auch die eine oder andere Wasserschlacht sorgten für die nötige Abkühlung. Die Gruppenleiter der Katholischen Jugend Oldenburg (KJO) haben bereits 2 Monate zuvor das Programm geplant. Hannah Kabon (20) weiß jedoch: „Mit dem Programm muss man auch manchmal flexibel umgehen, besonders wenn es diese besondere Wetterlage gibt.“ Im nächsten Jahr wird sie bereits das fünfte Mal als Gruppenleiterin dabei sein und ist sich sicher, dass es dann auch wieder ein richtiges Lagerfeuer geben wird. Auf Grund der großen Waldbrandgefahr bestand das „Lagerfeuer“ in diesem Jahr aus bemalten Paletten und einer Lichterkette. Bei den Spielen zeigten die Kinder, dass sie viel Geschick, Ausdauer und Kreativität haben. Beim Planspiel „Rund um die Welt“ mussten die zerstrittenen Länder wieder miteinander versöhnt werden und am Mafia-Tag stand die große Suche nach dem Mafia-Boss an. Selbstredend konnten diese und noch viel mehr Herausforderungen gemeistert werden.

Zeltlager-Freude geht natürlich auch durch den Magen. So wusste Jakob, dass die Pfannkuchen bei Oma zwar besser schmecken würden, aber gegen das Kassler kommt auch das von Oma nicht an. Ein größeres Lob konnte sich das vierköpfige Küchenteam gar nicht vorstellen, das eine große Zelt-Küche aufgebaut hat, um die Kinder und Gruppenleiter täglich frisch versorgen zu können.

Die Lagerleiterin Sophia Möller zeigt sich zufrieden. Ohne größere Blessuren, aber mit ein bisschen Wehmut, dass eine Zeltlager-Woche zu schnell zu Ende ist, konnten alle am letzten Tag ihre Eltern in den Arm nehmen und nach Hause fahren. „Bei dem Gedanken daran, dass die Kinder, Gruppenleiter und das Küchenteam auch im nächsten Jahr wieder so gut mitziehen, steigt die Vorfreude schon jetzt!“ Und bestimmt gibt es auch im nächsten Jahr wieder leckeres Kassler!